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Der  gescheite Schreibtisch  mit speziellen Maßen stand auf einem weißen  großfransigen Teppich. Die eine Wand war mit metallic-refelektierender  Vogelschwingentapete gestaltet.

Es war der sogenannte "Oasenraum".

Dass der Schreibtisch fliegen konnte, das war ein gut gehütetes Geheimnis. Er konnte sich mit seinem weißen Untersatz durch die Vogelschwingentapetenwand nach draußen begeben und in ferne Länder fliegen. Das ging Ruckzuck. 2 Passagiere fanden im inneren Platz. 1 a Proviant für einen gescheiten Hunger war reichlich vorhanden. Wie der Toilettengang geregelt war, kann an dieser Stelle nicht erklärt werden. Aber wer gut ißt und trinkt, muss auch müssen können.

Ein geheimnisvoller Kleiderspender war eingebaut, das heißt, die Reisenden brauchten keine Kleidung auf die Reise mitzunehmen.

Ein Geldautomat spuckte großzügig die entsprechende Währung und eventuell benötigte Papiere aus.

Jetzt stand der nächste Schreibtischflug an. Ein älteres Paar war eingetroffen. Es wollte seine Zwillinge besuchen, die im Ausland

 arbeiteten. Wo im Ausland, das wußten sie nicht. Ihr geheimnisvoller Fluguntersatz würde sie schon richtig hinfliegen und wieder zurückbringen.

Die Stimmung war freudig, voller Erwartung...

Geschichten aus dem Stegreif erzählen...

Na ja, der Steg am Flußufer war reif für eine Erneuerung.

Die Holzbohlen waren altersschwach. Es sollte etwas Neues her. Die Ausflugsschiffe konnten nicht fliegen. Sie legten deshalb etwas oberhalb des in der Nähe liegenden Radfahr- und Spazierweges am anderen Ufersteg des Flüsschens an. Die Passagiere waren meistens angeheitert, denn Witzeerzähler schenkten Flüssiges ein.

Der kleinere neue Steg sollte die Zubringerboote anlegen lassen, damit die Besitzer der kleinen Boote sich auch ein Zubrot verdienen konnten, Fremdenverkehrsmäßig versteht sich...

Ausschreibungen wurden gemacht.

Und dann war er da. Er kam von selbst - auch ein Steg.

Marke Eigenbau

der Anwohner.

Durfte er bleiben? Ja er durfte.

Boote legten zwar nicht dort an - wegen der Auflagen.

Aber Geschichten wurden dort erzählt - aus dem Stegreif.

Auch die Geschichte, wo denn der eigentliche ausgeschriebene Steg angebracht wurde.

Das kam so......

und dann verdienten sich die kleinen Zubringerboote das meiste Zubrot mit dem Verkauf kleiner Stegbrote im Boote.

Die Förmchen worin die Stegbrote vom örtlichen Bäckermeister gebacken wurden war

Marke Eigenbau

Genau...

 

Das Stegbrot hat auch Beine

das versteht sich von alleine.

Ausgetüfftelt ist die Form

sie backt enorm.

Besucher reißen sich um die Brote

im Boote.

Er kam durch die extra durchlässige dekorierte Tapetentür. Die Familienfeier war in vollem Gang.

Essensdüfte durchzogen mit dem Gelächter den Partyraum.

Ein kurzer Rundumblick mit seinen meerblauen Augen. Sie war da. Schnell durchschritt er die Distanz, nahm sie in den Arm und auf gings zum Tanz.

Schmiegsames Schweigen...

Vater und Tochter waren glücklich

die Mutter war es auch

sanft lächelnd streichelte sie kurz über den Bauch...

Das Boot kam näher. War es ein Schlepper, beladen mit Kohlen oder Eisenwaren? Oder war es ein Kanu. Man müßte auf der Brücke stehen dachte der Spaziergänger. Sollte er sich beeilen, er könnte das Stück den Fluß entlang bis zur Brücke vielleicht noch schaffen, wenn das Schiff nicht zu schnell heranrauschte.

Wer kommt denn da den Fußweg mit seinem Hund heran - das ist doch die hübsche Frau Sowieso. Ein kleines Schwätzchen mit der Nachbarin, das kommt sehr gelegen. Den Namen kann er sich noch nicht so gut merken. Der Hund heißt "Bergko" und er verträgt sich gut mit den andern in der Straße.

Ein freundliches guten Abend, ein schöner Tag heute. Nette Floskeln - das Tuckern des herannahenden Bootes im Hintergrund hörbar.

"Ah das Seerosenboot kommt, endlich - ich habe es schon vermisst, dachte mein Neffe hätte mal wieder eine andere Tour bekommen, die Binnenschiffer müssen heutzutage so flexibel sein, da kann ich mich auf den Verwandtenbesuch nicht mehr so verlassen"

Seerosenboot ist aber ein hübscher Name

"Was hat er denn geladen, Ihr Neffe?"

"Er fährt nur Weinfässer mit edlen Tropfen in Weiß und Rot. Also Rot- und Weißwein für die Gastronomie. An Bord hat er echte Seerosen die ganzjährig in allen Farben blühen, deshalb auch der Name. Wollen Sie sich mal alles anschauen?"

"Sehr gerne!"

Staunen

Die Blattschmetterlinge flogen durch die nicht ganz dunkle Nacht. Die Tiere des Waldes kannten das alljährliche Zusammenkommen der Blattgoldschmetterlinge. Aber ohne Goldschmuck? Wo waren die Blattgoldschmetterlinge abgeblieben?

Der Graufrosch war bereit nach Hin und Her zu fragen. Die übrigen Waldtiere warteten gespannt auf das Frage- und Antwortspiel.

Rastet ihr hier?

Keine Antwort

Seid ihr müde?

Keine Antwort

So ging das einige Zeit während dem die Blattschmetterlinge ruhig ihre Bahnen zogen.

Dann hoppelte ein kleines Häslein herbei und meinte

vielleicht haben sie ihre Musik zu laut gestellt. Die Blattgoldschmetterlinge hören auch ihre Lieblingsmusik bei uns.

Der Star komponiert  ihnen immer wieder neue Lieder, nachdem das Lied

Die Vögel wollten Hochzeit halten so gut ankam.

Die Blattgoldschmetterlinge sitzen auch gerne auf den Hochzeitskutschen. Sie sind ja auch zu schön anzuschauen und für das Brautpaar ist es etwas besonderes.

Die Blattgoldschmetterlinge brauchen vielleicht ein neues Hochzeitslied.

Hochzeitslieder singen wir de   (Wir te)

Wir sind die große Zier de       (Zier te)

undsoweiter alles mit de

Und so war es auch. Die neue Lieddichtung vom Star gefiel  den Blattschmetterlingen die sie den Blattgoldschmetterlingen mitnahmen und die Blattgoldschmetterlinge kamen von da an wie immer.

Den Stadtvätern einer kleinen Stadt fiel auf, dass immer mehr Leute mißmutig durch die Straßen liefen. Was war los?

Dann kamen sie irgendwann dahinter, dass  sich die Stadtmütter auch immer öfter in den Nachbarstädten aufhielten. Was war los?

Das war los

Ein Lottomillionär hatte sich in seinem Heimatstädtchen niedergelassen und einen Schabernack ausgeheckt.

Am Stadteingang gab es Bares auf die Hand. Die mißmutige Miene wurde gut bezahlt.

Die Stadtmütter hatten ihre Freude mit den Stadtvätern der anderen Städte. Es soll doch tatsächlich  das eine oder andere Mal Lottomillionärsgeld geflossen sein.

Sie arbeitete in einem bekannten Freizeitpark, der das ganze Jahr geöffnet hatte. Die Arbeit im Tiergehege machte ihr besonderen Spaß. Eigentlich war sie Mädchen für alles, eine Springerin, die einsprang, wo das normale Personal eine krankheits- oder ferienbedingte Lücke hatte.

Arbeiten müsste sie eigentlich nicht, das wußte von ihren Vorgesetzten aber keiner. So wußte sie, das sie um ihretwillen bei den Leuten gut ankam. Wenn sie arbeitete trug sie das Haar frisurenmäßig etwas anders, schminkte sich kaum. So waren ihre Sommersprossen auch nicht unter Make up verborgen. Arbeitsklamotten taten das übrige, dass die eigene Verwandschaft sie nicht erkannte.

Flirts mit Arbeitskollegen ging sie nicht ein, sie suchte keinen Mann.

Eines Tages war sie im Tiergehege beschäftigt. Sie drehte den Wasserhahn auf. Er hatte größere Ausmaße wie ein Haushaltswasserhahn.

Es gab ein anderes Geräusch, wie das von sprudelndem Wasser und da kam auch schon eine kleine Plastikschlauchkapsel zum Vorschein auf der außen ihr Name stand.

Verblüfft ging sie damit zu ihrem Vorgesetzten.

Er besah sich die Sache und lachte.

Sie haben einen Verehrer. Er hat mir schon gesagt, dass er sich in sie verliebt hat. Innen ist ein Liebesbrief.

Wie ich meinen Cousin kenne, der übrigens ein anständiger Kerl ist, hat er wirklich geschrieben, das er jede Sommersprosse einzeln küssen möchte. Er ist noch unverheiratet und nicht unvermögend...

Die Osterhasengeschichte 2011 wurde mündlich weitererzählt, die Osterhasenampelanlage im Miniformat war in den Gärten zu sehen. Das Aussehen der Anlage erinnerte etwas an leere Getränkebeutelchen, aufgepeppt mit Wollmusterhochstandfrisur und Flügelchen mit Färbetabletten für die Ostereier. Das Ganze beherbergte die neueste Osterhasentechnik, mit der außer den Osterhasen keiner etwas anfangen konnte. Fotografisch sind oben die Bilder, die in einem Garten aufgenommen wurden, zu sehen. Siehe Hinweismännchen.

EinefordsetzungHäsleinhatGeburtstagtrallerallerlatrallerallerlaHäsleinhatGeburtstagtrallerallerla

Das Häslein sagte seinem Häsleinmann: "Wir haben 3 Kinderchen bekommen. Wie sollen wir sie nennen? Die Namen sollen zu unserer Häsleinerziehung passen. Wenn wir rufen: Renn nicht fort, bleib stehen, duck dich, sei leise, iß deine Möhren langsam, lerne vernünftig, putz dein Felllein. Wlche Namen würden passen?"

Einen nennen wir Witzmann, das ist ein alter Ausdruck für Seemann (Häslein sehen gut)

Einen nennen wir Eiermann, der kann ab und an im Hühnerstall bei den Nachbarn helfen

Einen nennen wir Münzi-Möhre.

Beim Sammelruf würden das sich nach Witz-Eier-Münzi-Möhre anhören.

Wie gefällt dir das?

Die Vase war gerissen, keiner konnte etwas dafür. Was machen wir damit? Der Katze war das ziemlich egal. Wir stellen sie auf das Regal, das herausgebrochene zerissene Stück kleben wir nicht wieder ein. Die Hausfrau überlegte eine kleine Weile, nahm ein Wollknäuel und fing an, einen Vasenüberwurf herzustellen. Nach gut 2 Stunden war alles fertig. Zufrieden wurde ein Foto angefertigt. Ihr Mann meinte schmunzelnd - hast du einen Fahrradhut für dich gemacht. Wenn du damit Fahrrad fährst, alles lacht. Wenn du deinen gelben Rucksack von dem Kreditinstitut der Tour de France  dazu anziehst, bist du für dein 60. Geb.Jahr gut angezogen......

Heute war Herbstbeginn 2011.

Trenne nie ST, denn es tut ihm weh.

Also hat der Herbscht begonnen.

Haben wir noch HerbWein?

Scht nicht so laut, die Nachbarn sind am Federweißen.

Der geht mit Zwiebelkuchen bei.

Ein neuer Freund? Der der.....

Wir machen jetzt ein Prösterchen mit Sekt und dichten ein kleines Herbstgedicht.

Zu Zwei `n gehen wir in den Herbscht hinein. Die Sonne scheint noch wunderbar. Du, einen Wunsch, den mach` mir wahr. Es gibt doch diesen neuen Schirm zum Kauf - man spannt ihn auf. Und dann? Und dann, man damit hüpfen kann. Mit Unterwind er hebt dich hoch und setzt dich ab. Das Ganze heißt wohl Schirmchentrapp.Nachtigall i hör di trappsen und im Herbschtgedicht rum flappsen.

 Ich bin eine Katze und ich liebe meinen Kater.

 Ich bin eine Katze und liebe meinen Kater.

In der Katzensprache hörte es sich in der Sommernacht an  Miiauuuuuuu  Miaaauuuu

Das wurde über den Festgeräuschen vom Straßenfest gehört. Die Nachbarn saßen gemütlich zusammen und Hund und Katz waren manchem älteren Herrn und mancher älteren Dame der liebste Schatz. Und dann kam er herbeigesprungen, der Kater. Er hieß Hoppsacha. Den Namen hatte er, weil sein Besitzerfreund so gerne die Sachertorte aß. Einen "Knödelpitt" gab es auch. Das war kein Pittbull,aber es war eine kleine Terriermischung. Hoppsacha und Knödelpitt liefen zu den miauenden Miezekatzen. Die eine hieß Wallaudi (nicht Waltrauti), die andere hieß Mynka-Minka quasi ein Doppelname. Miauwauwau, miauwauwau heute weht das Lüftchen lau miauten und wauten sie dann gemeinsam.Die Straßenfestteilnehmer schunkelten, tanzten und sangen ihr Lied. Es hörte sich etwa so an.

Wir wohnen hier im Luftkurort und über uns fliegen die Flieger fort. Abends sehen die Lichter aus wie Sterne,  jetzt sehnt sich niemand nach der Ferne.

Wir feiern unser Straßenfest mit Hund und Katz und Vogelnest.Wir schunkeln und tanzen und singen so frei - es ist schon Sommer und nicht mehr im Mai. Die kleinen Scheinwerfer der Mücken, tun uns wunderbar entzücken. Die Glühwürmchen glühen durch die Luft in den schönen Waldwiesenduft.

Wir wohnen hier im Luftkurort und über uns fliegen die Flieger fort. Die Melodie zum Lied - da waren viele möglich.